Inhaltsangabe
Das Buch heißt «Entlehnung im Deutschen: Grundlegende Begriffe, Historischer Überblick, Aufgaben»
Der Autor des Buches ist Peter Vanag. Peter Vanag ist ein moderner Linguist, Forscher und Lehrer der lettischen Sprache, der an der Lettischen Lateinamerikanischen Linguistischen Universität und der Universität von Stockholm arbeitet.
Der Zweck des Buches ist es, Entlehnungen in Deutsch zu analysieren. Dieses Buch untersucht diesen Aspekt aus der Perspektive von Geschichte, Linguistik, Kulturwissenschaft, Geographie und Philologie.
Die Schlüsselwörter des Buches sind: Entlehnung, Deutsch, Fremdwort, Lehnwort, Internationalismus, Lehnbedeutungen.
Das Buch besteht aus einem Vorwort, 4 Abschnitten und Aufgaben zu ihnen, Anhänge. Um den Aufsatz zu schreiben, wurden 4 Abschnitte verwendet.
In dieser Monographie werden folgende Probleme berücksichtigt:
1. Ursachen, Wege und Ergebnisse der lexikalischen Entlehnung im Deutschen
2. Formen der Entlehnung und ihre formale Integration
3. Schichtung der Entlehnungen nach Quellsprachen
4. Lebensfähigkeit der Entlehnungen und postintegrative Entwicklungen
Das Volumen der Arbeit ist 30 Seiten.
Аннотация
Книга называется «Заимствование в немецком языке: основные понятия, историческое обозрение, задачи»
Автор книги – Питер Ванаг. Питер Ванаг – современный лингвист, исследователь и преподаватель латышского языка, работает в Латвийском латиноамериканском лингвистическом университете и Стокгольмском университете.
Цель книги – проанализировать заимствования в немецком языке. В книге рассмотрен данный аспект с точки зрения истории, лингвистики, культурологии, географии и филологии.
Ключевыми словами книги являются: заимствование, немецкий язык, иностранное слово, заимствованное слово, интернационализмы, семантическое значение.
Книга состоит из предисловия, 4 разделов и заданий к ним, приложений. Для написания реферата было использовано 4 раздела.
В данной монографии рассматриваются следующие проблемы:
1. Причины, пути и результаты лексического заимствования в немецком языке.
2. Формы заимствования и их интеграция.
3. Структура заимствования по языковым источникам.
4. Устойчивость заимствований и постинтегрированные разработки.
Объем реферата – 30 страниц.
Zusammenfassung
Данный реферат написан по книге Питера Ванага Заимствование в немецком языке: основные понятия, историческое обозрение, задачи».
В первой главе реферата раскрываются причины пути и результаты лексического заимствования в немецком языке.
Термин «заимствование» считается общим термином для всех видов передачи языковых явлений с одного языка на другой и обычно используется в широком смысле, то есть включает не только результат, но и процесс его принятия.
Выделяется несколько уровней заимствования:
• Фонетически-фонологический;
• Грамматический;
• Лексически-семантический;
• Синтаксический.
Процесс заимствования новых слов их других языков осуществляется на протяжении всего периода становления и развития языка.
Условиями заимствования новых лексических единиц является политическое, экономическое культурное взаимодействие, международное сотрудничество разных национальностей. В ходе развития этого взаимодействия немецкий язык был оснащен словами из других языков и сам передал в иностранные языки часть своей лексики.
Причины включения иностранных слов в лексический слов различны и могут быть сформированы в две группы:
1. Вхождение иностранного слова в лексикон обусловлено потребностями коммуникации.
2. Социальные субъекты и ролевые носители используют иностранные слова для развития социального статуса, даже если их собственный язык имеет более подходящие альтернативы. Здесь проявляется степень аккультурации.
Очень важным аспектом в процессе укоренения в язык заимствованного слова играет языковая экономика, которая инициирует употребление в речи более коротких терминов, тем самым заменяя заимствованными словами слова исходного языка. Так, например, в немецкий язык вошло слова Job. Таким образом, происходит постоянная замена используемых терминов.
Заимствования могут отображаться как дубликаты уже существующих терминов, которые изменяют и определяют их. Коммуникативный аспект
Einleitung
Diese Arbeit ist dem Thema «Die Entlehnung in der deutschen Sprache» gewidmet. Heutzutage ist die deutsche Sprache in Europa sehr verbreitet. Deutschland ist heute eines der führenden Ländern Europa. Darum ist das Ziel der Arbeit Gebräuchlichkeit der Entlehnungswörter in der deutschen Sprache zu bestimmen.
Für die Leistung des Zieles ist es notwendig, die folgenden Aufgaben zu lösen:
• die wissenschaftliche Literatur zum Thema der Untersuchung zu analysieren;
• Wege der Bereicherung des deutschen Wortschatzes zu beschreiben;
• Arten und Formen der lexikalischer Entlehnungen zu betrachten;
• soziale und linguistische Ursachen der Entlehnung zu bestimmen;
• den Prozess der Entlehnung auszusondern;
• die Begriffe «Lehnwort» und «Fremdwort» zu erklären;
• die Einwirkung der puristischen Tätigkeit auf den Wortbestand des Deutschen zu zeigen.
Das Untersuchungsobjekt unserer Arbeit bilden Wege der Bereicherung des deutschen Wortschatzes.
Der Untersuchungsgegenstand ist die Entlehnung als einer dieser Wege.
Unsere Arbeit besteht aus Einleitung, drei Kapiteln, Schlussfolgerung und Literaturverzeichnis.
Kapitel 1. URSACHEN, WEGE UND ERGEBNISSE DER LEXIKALISCHEN ENTLEHNUNG IM DEUTSCHEN
Der Terminus Entlehnung gilt als Oberbegriff für alle Arten der Übernahme sprachlicher Phänomene von einer Sprache in die andere und wird meistens im weiteren Sinne benutzt, d.h., er umfasst dann nicht nur das Ergebnis, sondern auch den Vorgang dieser Übernahme.
Es gibt die nächsten Entlehnungen:
• phonetisch-phonologische, die Phonemimport, Phonemschwund bzw. Phonemzusammenfall verursachen;
• grammatikalische, die in der Entlehnung der Wortbildungsmorpheme und Flexionssubstitution ihren Ausdruck finden;
• lexikalisch-semantische, die in der Übernahme bzw. Nachbildung der Lexeme bestehen;
• syntaktische, wodurch sich Lehnkonstruktionen und Lehnwortstellung im Satz ergeben.
Die Übernahme von Wörtern aus fremden Sprachen gibt es, seit das Deutsche mit anderen Volks- und Sprachengruppen in Berührung gekommen ist. Die Bedingungen zur Entlehnung waren durch politische, ökonomische und kulturelle Wechselbeziehungen, internationale Zusammenarbeit, durch Sprach- und Dialektmischung permanent vorhanden. Im Laufe ihrer Entwicklung ist die deutsche Sprache durch andere Sprachen bereichert worden, wie auch deutsches Wortgut von anderen Völkern aufgenommen wurde, vgl. im Russischen galstuk < dt. Halstuch, buchgalter < dt. Buchhalter, im Englischen kindergarten < dt. Kindergarten, im Litauischen vertas < dt. wert.
Die Ursachen für die Aufnahme fremder Wörter sind unterschiedlicher Art und können in zwei Gruppen gegliedert werden.
1. Die Übernahme von fremdsprachlichen Elementen ist mit dem Wunsch verbunden, den Erfordernissen und Bedürfnissen der Kommunikation gerecht zu werden, die in der Gebersprache geprägten Informationen zum Ausdruck zu bringen. Die wichtigste Ursache für die Übernahme eines Wortes aus einer fremden Sprache dürfte wohl in der Sachentlehnung liegen, d.h. Übernahme der durch das betreffende Wort bezeichneten Sache, für die es zunächst in der entlehnenden Sprache keine Bezeichnung gibt.
Solche Entlehnungen kamen zuerst durch die unmittelbaren Kontakte zwischen den Angehörigen zweier Sprachgemeinschaften (durch die Siedlungsberührung an Sprachgrenzen, durch die Ausdehnung von Angehörigen
Kapitel 2. FORMEN DER ENTLEHNUNG UND IHRE FORMALE INTEGRATION
2.1. Einteilung der Formenvielfalt
Lehnvorgänge erfolgen vor allem auf dem Weg des Lexemimports. So wird das Lehngut in der fremden Form übernommen. Dabei wird vom Vorgang der Wortentlehnung und von Wortentlehnungen oder vom äußeren Lehngut als Ergebnis gesprochen. Es werden aber keineswegs immer nur Wörter entlehnt. Wörter können jedoch auch als formale Nachbildung fremdsprachlicher Morphemkonstruktionen vollzogen und indirekt mit Mitteln der eigenen Sprache nachgebildet werden; dafür steht der Sammelbegriff Lehnbildung. Oft wird nur die Bedeutung eines fremden Wortes übernommen und einem einheimischen Wort untergeschoben. Das alte Wort erhält auf diese Weise eine Lehnbedeutung. Die zwei letzten Lehneinflüsse werden unter dem Terminus Lehnprägung (inneres Lehngut) als Oberbegriff zusammengefasst, der alle Einflüsse einer Sprache auf eine andere bezeichnet, die sich auf Bildung und Bedeutung, auf Form und Inhalt des Wortmaterials erstrecken.
Auch wenn viele Klassifikationen fremder Wörter auf dem deutschen Wissenschaftsmarkt sind, gehen sie doch meist auf Werner Betz zurück und nur modifizieren seine Klassifikation.
Diese weitgehend verallgemeinerte Lehngut-Typologie ist aber rein diachron orientiert und erlaubt die Erfassung lexikalischer Transferenzen der Schriftsprache. Sie gibt jedoch keinen Hinweis, ob die Interferenzphänomene immer auf die gleiche Weise und in gleichem Grade integriert werden und welche Ergänzungskategorien daraus erfolgen können.
2.2. Wortentlehnungen
Für die Ergebnisse der Wortentlehnung haben sich im Deutschen zwei Begriffe eingebürgert: Fremdwort und Lehnwort. Die terminologische Abgrenzung von Fremd – und Lehnwort richtet sich nach dem Grad der Eindeutschung.
Fremdwort ist ein aus einer anderen Sprache in den allgemeinen Wortschatz übernommenes Wort, solange es die ursprüngliche Gestalt beibehält, d.h. Orthographie, Lautform und Flexion, z.B. die Saison < frz. saison.
Man bezeichnet fremdes Wortgut, das dem deutschen Sprachsystem völlig angeglichen ist, von den Sprachteilnehmern nicht als fremd erkannt wird, zum üblichen Wortschatz gehört und somit als deutsch gilt, mit dem Terminus Lehnwort. Dem Deutschen völlig angepasst sind z.B. der Bischof < griech. episkopos, pfeifen
Kapitel 3. SCHICHTUNG DER ENTLEHNUNGEN NACH QUELLSPRACHEN
3.1. Einflussreiche Quellsprachen
Die stärkste Bereicherung hat der deutsche Wortschatz zunächst aus dem Lateinischen erhalten. Sie erfolgte in einigen Epochen: Spätantike, Frühmittelalter, Humanismus und Renaissance, Neuzeit (die Internationalismen im Fachwortschatz). Etwas vereinfachend lassen sich drei zeitliche Schübe lateinischer Entlehnungen beobachten.
Vor der hochdeutschen (zweiten) Lautverschiebung während der Römerzeit (50 v. Chr. – 500 n. Chr.) repräsentierte sich die erste lateinische Welle. Der wichtigste Entlehnungsraum war der Niederrhein von Mainz ab, eine geringere Rolle hat der Süden, das Oberrhein-DonauAlpen-Gebiet gespielt. Durch diese Welle ergaben sich die Namen der Wochentage.
Die zweite lateinische Welle erfolgte in frühdeutscher Zeit (etwa 500–800). Die geschichtlichen Voraussetzungen dafür bildete die Christianisierung der Germanen.
Die dritte lateinische Quelle erfolgte im Zeitalter des Humanismus, im 15.–16. Jahrhundert. Die Voraussetzung war die Vorherrschaft des klassischen Lateins als Sprache der Wissenschaft. Der Gebrauch lateinischer und griechischer Wörter galt als Bildungsnachweis. Wenn auch noch fast 90 Prozent der Bevölkerung weder lesen noch schreiben konnten, war die Bildung dennoch nicht mehr nur der Oberschicht vorbehalten. Die Entlehnungen dieser Welle gehören in die Bereiche der Wissenschaft und des Unterrichts, der Kanzleisprache, des Rechtswesens.
Der Einfluss des Lateinischen hat auch im 20. Jahrhundert nicht aufgehört. Viele Errungenschaften der Technik ruhten auf lateinischen Formungen (illustrieren, korrigieren). Die Terminologie der Wissenschaften kommt ohne den antiken Wortschatz nicht aus, d.h. mit lateinischen und griechischen Wortstämmen werden Internationalismen gebildet.
Nächst dem Lateinischen ist das Französische von großer Bedeutung. Französisch bewirkte den deutschen Wortschatz während einiger Perioden: im Hochmittelalter, in der frühen Neuzeit als Sprache der kulturellen Vormachtstellung in Europa, später als Sprache der Diplomatie.
Für die Entlehnungen im Mittelalter (in der höfischen Zeit 1150–1250) waren die geschichtlichen Voraussetzungen durch die Blüte des französischen Rittertums
Kapitel 4. LEBENSFÄHIGKEIT DER ENTLEHNUNGEN UND POSTINTEGRATIVE ENTWICKLUNGEN
4.1. Semantische und stilistische Modifikationen der Transferenzen und ihr Eingang ins lexikalische System
Nur in seltenen Fällen besteht im Gebrauch des Fremdwortes und des indigenen Lexems kein Bedeutungsunterschied. Im Deutschen gibt es einige vollsynonyme Oppositionspaare aus je einer Bezeichnung fremder und deutscher Herkunft: Resultat – Ergebnis (um 1800 als Verdeutschung für Resultat gebildet), Radio – Rundfunk (1923 durch deutschen Funktechniker H. Bredow geprägt). Die Form deutscher Herkunft ist, wie man sieht, meist sprachpuristischer Herkunft. Schließlich können Fremdwort und deutsches Synonym auch im Dienste synonymischer Ausdrucksverstärkung verwendet werden, wobei im Grunde keine weiteren Bedeutungsunterschiede vorliegen: Sein Verhältnis zur Musik war das der Leidenschaft, der Passion (Th. Mann).
Vielmehr heben sich Fremdwörter semantisch von ihren deutschen Äquivalenten ab. Somit bedingen sie eine zusätzliche Verfeinerung des Ausdrucks und heben jeweils bestimmte Merkmale des Denotats hervor, sodass sich schließlich eine Bereicherung und Verfeinerung der Ausdrucksmöglichkeiten aus der Konkurrenz ergibt.
Aufgrund der Konkurrenz mit einheimischen Begriffen vollziehen manche Fremdwörter ihre postintegrative semantische Modifikation, die sich überwiegend durch Bedeutungserweiterung bzw. -verengung kennzeichnet.
Die Formveränderung des Fremdwortes suggeriert auch Bedeutungsdifferenzierungen selbst an diesem Begriff: Fan intendiert den Fanatiker bei Sport, Musik und Tanz nicht aber im religiösen oder politischen Bereich.
Bei fehlender Durchsichtigkeit (Motivation) eines Wortes und lautlichem Anklang an andere Wörter wird sekundär aus volkstümlichem Erklärungs- oder Motivationsbedürfnis heraus eine neue Motivation des Wortinhaltes geschaffen. Eine Bedeutungsverschiebung erfuhr beispielsweise das Lexem Tourist aufgrund amerikanischer Interferenz: Gemeint ist jetzt der Reisende schlechthin.
Gewisse Fremdwörter werden in der Kommunikation bevorzugt eingesetzt, so wird die Vieldeutigkeit von Fremdwörtern bewusst ausgenutzt. Manche Entlehnungen nehmen Bedeutungsvarianten einer ganzen Reihe deutscher Wörter
Schlussfolgerung
Zusammenfassend kann man sagen, dass das Problem der Entlehnung vielseitig ist.
Nach all dem Gesagten kann man feststellen, dass in der heutigen Welt man kaum ohne Sprachkenntnisse auskommen kann. Das ist von dem Informationsaustausch besonders wichtig. Deutsch ist keine Weltsprache, aber es bleibt vor allem als Handelssprache in Europa wichtig. Die deutsche Sprache in der Wissenschaft, im Geschäftsleben oder auf Reisen sehr wichtig ist. Ich weiß auch, dass sie in vielen Ländern gesprochen wird.
Im Laufe der Arbeit habe ich folgende Aufgaben gelöst:
• die wissenschaftliche Literatur zum Thema der Untersuchung analysiert;
• Wege der Bereicherung des deutschen Wortschatzes beschreibt;
• Arten und Formen der lexikalischer Entlehnungen betracht;
• soziale und linguistische Ursachen der Entlehnung bestimmt;
• den Prozess der Entlehnung ausgesondert;
• die Begriffe «Lehnwort» und «Fremdwort» erklärt;
• die Einwirkung der puristischen Tätigkeit auf den Wortbestand des Deutschen gezeigt.
Wir können betonen, dass der Prozess der Entlehnung bis der heutzutage existiert, das heißt das Problem der Entlehnung bleibt aktuell. In erster Linie ist dadurch zu erklären, dass ein Land von anderen isoliert nicht existieren kann. Jedes Volk braucht die Erfahrung von anderen zu übernehmen, um sich weiter zu entwickeln. Darum ist es notwendig, Kontakte miteinander in verschiedenen Bereichen (Technik, Landwirtschaft, Politik und natürlich Kultur) anzuknüpfen und zu pflegen.
Im überwiegenden Maß sind die Entlehnungen aus Englischem verbreitet. Das geht auf die Tatsache zurück, dass heutzutage die englische Sprache eine internationale Sprache ist und folglich der stärkste Einfluss auf andere Sprache hat. Also, aus theoretischen und praktischen Belegen kann man behaupten, dass das Ziel unserer Forschung erreicht ist.