Аннотация
Реферат состоит их введения, 4 глав, заключения и списка использованных источников.
Цель работы – лес в Германии.
Во введении раскрывается значимость выбранной темы, ставятся задачи, которые необходимо выполнить в ходе работы, также приводится структура реферата. В заключении приводятся выводы.
В первой главе рассказывается о мифах, связанных с немецкими лесами. По мнению многих германистов происхождение немецкой нации во многом связано с лесом. Приводятся точки зрения таких известных исследователей разных эпох, как Тацит, Якоб Гримм, Вильгельм Маннхардт.
Вторая глава повествует о формах собственности, в которой может находится лес. Так, в отличие от, например, Республики Беларусь, где лес принадлежит государству, в Германии существуют различные формы собственности на лес. Таким образом, существует 3 вида леса: государственный, корпоративный и частный. Политика лесопользования определяется собственником, но контролируется государственными службами.
В третье главе рассказывается, какие виды деревьев преобладают в Германии и как их процентное соотношение распределено по федеративным землям. Помимо этого рассказывается о том, каким образом владельцы леса в Германии сохраняют существующие виды деревьев и какими породами стараются разнообразить местный ландшафт.
Четвертая глава посвящена рассмотрению функций, выполняемых лесом. Выделяется 6 функций леса: полезности, защиты климата, защита воды и почвы, среды обитания, рекреационная и функция экологического образования. Все эти функции составляют концепцию «многофункциональности», основные тезисы которой лежат во основе лесопользования в Германии.
Einleitung
Der Wald ist ein ökologisches System, eine Biozönose, in der die Hauptlebensform die Bäume sind.
Der Wald ist ein integraler Bestandteil der Natur, der Begriff «Wald» kann man auf verschiedenen Ebenen betrachten. Global ist er ein Teil der Biosphäre, local kann er nur die Pflanzen sen. Der Wald kann man noch als eine natürliche Zonenteilung, als eine Provinzeinheit, als eine Waldung betrachten.
Der Wald ist die Energiequelle für den Menschen. Die Waldmassive haben einen großen Einfluss auf die Entstehung der Umwelt und können solche Faktoren wie Temperatur und Feuchtigkeit der Luft auf dem Planeten beeinflussen. Sie spielen auch eine wichtige Rolle in den biogeochemischen Kreisläufen von Wasser, Kohlenstoff, Stickstoff, Sauerstoff, Phosphor, Schwefel und vielen anderen Elementen. Dank der Wurzeln der Bäume verlangsamen sich die Bodenerosionsprozesse, verzögern sich Wasser- und Luftströmungen.
Es ist unmöglich, die riesige Bedeutung der Wälder im menschlichen Leben zu überschätzen. Dieser natürliche Umweltschützer spielt eine wichtige Rolle bei der Reinigung von allen Arten von physikalischen und chemischen Schadstoffen. Die Wälder bieten Lebensraum für alle Arten von Pflanzen und Tieren, sie sind die Quelle der ganzen Reihe von Heilpflanzen, Beeren, Früchten und Nüssen. Es ist eine wertvolle Ressource, die von der Natur selbst geschaffen wurde, und ihre Verschmutzung kann zu einer ernsthaften Störung des ökologischen Gleichgewichts in der Natur führen.
Der Wald ist die Wiege der Menschheit und ihrer Kultur, er hat eine entscheidende Bedeutung für die Beurteilung des Wirtschaftslebens in der gesamten zivilisierten Welt. Seine Funktionen wurden ständig verändert, und in jeder Phase der sozialen und kulturellen Entwicklung der Gesellschaft hat der Wald immer eine wichtige Rolle im menschlichen Leben gespielt.
Deutschland ist ein Land der Wälder und eines der waldreichsten Länder in Europa. Ein Drittel der Fläche eines dicht besiedelten Industrielandes ist mit 11,1
Kapitel 1 Mythos Deutscher Wald
Wer wissen will, wie der Wald zum Mythos der Deutschen wurde, muss sich weit in die Geschichte zurück denken. Am Anfang steht der altrömische Historiker und Ethnograf Tacitus; vor allem aber dessen Interpretation durch die Mythenforschung des 19. Jahrhunderts. Seine Germania, um das Jahr 100 unserer Zeitrechnung verfasst, war im 15. Jahrhundert wieder aufgefunden worden. Als Jacob Grimm und andere Romantiker aus Mythen und Sagen eine verborgene Geschichte der Deutschen rekonstruieren wollten, erhoben sie dieses Werk zum ältesten deutschen Geschichtsbuch. Wie bei ethnografischen Berichten bis heute üblich, lag auch bei der Germania der Reiz für die Leser nicht vornehmlich in der Beschreibung fremdartiger Landschaften, sondern in den Erzählungen über die darin lebenden merkwürdigen Leute mit ihren exotischen Gebräuchen.
Tacitus hatte seinen römischen Lesern von den riesigen Urwäldern im germanischen Norden erzählt und vor allem von der Furcht der Bewohner «Germaniens» vor dem Betreten bestimmter Waldbezirke.
Vom Standpunkt der Mythenkunde des 19. Jahrhunderts aber war der Hinweis auf den mutmaβlichen Glauben der Germanen an den Ursprung ihrer Stämme wichtig, auf ihre geheimnisvolle Herkunft aus undurchdringlichen dunklen Wäldern.
Diese Erzählung war von Tacitus und vielleicht sogar von seinen germanischen Informanten als ein Ursprungsmythos gedacht. Sie war als der Mythos eines wilden, unzivilisierten Volkes von ihm aufgezeichnet worden und für eine zivilisierte stadtrömische Leserschaft bestimmt.
Von den Romantikern um Jacob Grimm wurde die Germania als historische Quelle ernst genommen. Bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde sie von Germanisten, Volkskundlern und besonders von Lehrern der unterschiedlichen Schularten als historische Tatsache vermittelt.
Sie war damit zum Ursprungsmythos für die Deutschen geworden. In Ursprungsmythen wirken Geschichtswünsche und Geschichtsvorstellungen in eine
Kapitel 2 Waldeigentümer
Das Bundeswaldgesetz unterscheidet in seinem Artikel 3 die drei Eigentumsarten «Staatswald», «Körperschaftswald» und «Privatwald».
Mit einem Anteil von 48 Prozent (5,5 Mio. ha) ist der Privatwald in Deutschland die vorherrschende Waldeigentumsart. Dazu gehören mittelgroße und größere Forstbetriebe, die oft generationenübergreifend und in persönlicher Verantwortung bewirtschaftet werden, aber auch der Bauernwald und der Kleinstprivatwald sowie der Kirchenwald. Die durchschnittliche Waldfläche pro Besitzer beträgt heute ca. 2,5 ha, und nur lediglich 12 Prozent des Privatwaldes befinden sich in der Hand von Betrieben mit mehr als 1000 ha Wald. Zur Waldeigentumsart Privatwald gehören schließlich auch die Gemeinschaftswälder, die auf altrechtliche Markenwälder, so z. B. auf Laubgenossenschaften, Waldnachbarschaften, Märkerschaften etc. zurückgehen.
Von den 11,4 Mio. Hektar Wald in Deutschland sind 48% Privatwald. 29% des Waldes sind im Eigentum der Länder, 19% im Eigentum von Körperschaften und 4% im Eigentum des Bundes.
Dabei bestehen erhebliche regionale Unterschiede. Der Anteil des Privatwaldes reicht von 24% in Hessen bis 67% in Nordrhein-Westfalen. Er überwiegt häufig in den dünner besiedelten ländlichen Regionen. Der Staatswald-anteil liegt zwischen 17% in Nordrhein-Westfalen und 50% in Mecklenburg-Vorpommern. Den größten Teil des heutigen Staatswaldes bilden ehemals landesherrliche Wälder und säkularisierter Klosterbesitz. Der Körperschaftswald hat in Rheinland-Pfalz einen Anteil von 46%, in Brandenburg etwa 7%, in Niedersachen und Sachsen-Anhalt rund 9%. In dicht besiedelten Großstadtregionen ist sein Anteil häufig besonders hoch.
Der Privatwald in Deutschland ist überwiegend klein strukturiert und zersplittert. Rund die Hälfte der Privatwaldfläche teilen sich Betriebe mit weniger als 20 Hektar. Nur 13% des Privatwaldes gehören zu Betrieben mit einer Größe über 1.000 Hektar. Die Eigentumsstrukturen haben sich historisch und regional
Kapitel 3 Fichte, Kiefer, Buche, Eiche – häufigste Baumarten
Gegenwärtig prägen Fichten, Kiefern, Buchen und Eichen auf insgesamt 73% des Holzbodens das Gesicht der Wälder von Deutschland. Die Baumarten haben unterschiedliche regionale Schwerpunkte. Die Fichte findet sich besonders vom Alpenvorland bis in die Hochlagen Süd- und Südwestdeutschlands und in den Mittelgebirgen Nordostbayerns bis in den Thüringer Wald und das Erzgebirge, zudem in Hunsrück, Eifel, Taunus, Westerwald, Rothaargebirge und Harz. Die Kiefer zieht sich v. a. im nordostdeutschen Tiefland von Niedersachsen bis nach Brandenburg und Sachsen. Weitere Schwerpunkte liegen zudem im Pfälzer Wald, in der Rhein-Main-Niederung und im Oberpfälzer Becken- und Hügelland. Die Buche kommt schwerpunktmäßig in den Mittelgebirgen von der Schwäbisch-Fränkischen Alb über Pfälzerwald, Eifel, Odenwald und Spessart bis zum Solling vor. Die Eiche findet man besonders im Pfälzer Wald, dem Spessart und den warmen Tieflagen Deutschlands.
In der Bundeswaldinventur wurden 51 Baumarten bzw. Baumartengruppen erhoben. 11 Baumarten nehmen ca. 90% des Holzbodens ein. Das sind neben den schon genannten Baumarten Gemeine Fichte, Gemeine Kiefer, Rotbuche, Traubeneiche und Stieleiche des Weiteren die Baumarten Gemeine Birke, Gemeine Esche, Schwarzerle, Europäische Lärche, Douglasie und Bergahorn. Die übrigen 40 Baumarten teilen sich die restlichen 10% des Holzbodens. Trotz ihrer geringen Flächenverbreitung leisten sie wichtige Beiträge für Vielfalt, Stabilität, Bodenpflege und Holzerzeugung. Sie füllen ökologische Nischen aus wie die Zirbelkiefer im Gebirge. Ihr Holz wird gesucht für Spezialverwendungen wie z. B. Esche für Werkzeugstiele, Linde für Bildhauerei oder Vogelkirsche für Möbel.
Die selteneren Laubbaumarten werden zu den Sammelgruppen «andere Laubbäume mit hoher Lebensdauer (ALH)» und «andere Laubbäume mit niedriger Lebensdauer (ALN)» zusammengefasst. Das sind Baumarten wie die Hainbuche, die nur selten obere Kronenschichten beherrschen. Andere Baumarten (z.B. Speierling und Elsbeere) können sich gegen schattenertragende Baumarten wie
Kapitel 4 Waldfunktionen
Das Konzept der ‚Multifunktionalität’ wurde in der klassischen Forstwirtschaft entwickelt. Ziel ist es, die Bewirtschaft ung des Waldes an den unterschiedlichen Waldfunktionen auszurichten, d. h. das Konzept sieht eine gleichrangige Beachtung der verschiedenen Waldfunktionen vor. Bei der Auseinandersetzung mit dem Konzept muss berücksichtigt werden, dass auch der an sich positive Ansatz vor allem dem Ziel der Bewirtschaft ungsmaximierung dient, d. h. es besteht die Tendenz der Unterordnung der Schutz- und Erholungsfunktion unter die Nutzungsfunktion.
Die wesentlichen Waldfunktionen sind im Einzelnen:
Nutzfunktion
Deutschland deckt seinen Holzbedarf zu einem erheblichen Teil aus dem Ausland. Der deutsche Gesamtbedarf lag 2006 bei 231,8 Millionen m3. Hiervon entfallen rund 62 Millionen m3 auf den Holzeinschlag und rund 57 Millionen m3 auf die Verwertung von Altpapier und Altholz. Importiert wurden rund 112 Millionen m3 Holz und Holzprodukte.
Holz und Holzprodukte werden aber auch in beträchtlichem Umfang wieder exportiert. So wurden vom Gesamtholzaufk ommen im Jahr 2006 rund 131 Millionen m3 (57 Prozent) ausgeführt und 100,5 Millionen m3 wurden im Inland verbraucht.
Der inländische Verbrauch verteilt sich je zur Hälft e auf die Verwendungssparten Holz (Rohholz, Schnittholz, Holzwerkstoff e und den daraus entstehenden Produkten) und Papier in Form von Holzschliff, Zellstoff , Papier und Pappe.
Nachdem die Rohholzpreise im Zuge des Orkans Lothar seit dem Jahr 2000 kontinuierlich gefallen waren, kam es 2005 zu einer Trendumkehr. Seitdem sind steigende Preise vor allem im Bereich des Industrieholzes zu verzeichnen. Allerdings ist das Preisniveau aus den Jahren vor den schweren Sturmschäden noch lange nicht erreicht.
Zusammenfassung
Die Wälder von Deutschland sind ein besonderer Teil der nationalen Kultur. Das Bild des Waldes erscheint ständig in Volkslegenden, Märchen, Liedern, Gedichten. Die Verbindungen zwischen Wald und Mensch auf deutschem Boden sind sehr stark.
Der deutsche Wald dient nicht nur als Rastplatz, er liefert Brennstoffe und Holzrohstoffe. Seine Hauptaufgabe ist das Klima zu schützen. Er dient als Lügen des Ortes.
Deutschland ist ein dicht besiedeltes Industrieland, aber seine Größe ist genug genug, dass das Land große Waldgebiete behält. Die Wälder bedecken etwa 30% des deutschen Territoriums. Etwa 1/3 dieser Fläche sind Laubbäume. Das sind Buchen, Eichen, Birken. Der andere Teil sin Fichte, Kiefer und andere Nadelbäume. Die Hälfte der deutschen Wälder gehört zu dem Staat und den lokalen Gemeinden. Die Bauern und die Forstbetriebe pflanzen schnell wachsende Nadelbäume, aus denen Holz und Papier machen.
Der Bayerische Wald im Südosten Deutschlands ist der größte Bergwald in Westeuropa. Der berühmteste deutsche Wald ist der Schwarzwald, seine Fläche ist 5100 km2. Er liegt im Südwesten des Landes. Seine malerischen Landschaften und Seen ziehen Tausende von Touristen aus Deutschland und anderen Ländern an.
Der Wald in Deutschland ist heute so wichtig wie eh und je: Er reinigt unsere Luft, produziert den lebenswichtigen Sauerstoff, sorgt für unser Trinkwasser und ist Heimat für viele Tier- und Pflanzenarten. Im dicht besiedelten Deutschland bietet er Raum für Erholung und Naturerleben. Nicht zuletzt liefert der Wald den bedeutendsten nachwachsenden Rohstoff: Holz. Er leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Beschäftigung und Wertschöp¬fung im ländlichen¬ Raum.
Deutsche Wälder sind überwiegend zu jung, bestehen meistens nur aus einer, höchstens zwei Baumschichten und sind geprägt von oft nicht standortgerechten Baumarten wie Fichte oder Kiefer sowie nicht heimischen Bäumen wie Douglasie, Küstentannen oder Roteichen. Es fehlen ausreichend Totholz und alte, dicke Bäume
1. Giesen, K. Wem gehört der deutsche Wald / K. Giesen // AFZ‐Der Wald. – H., 2015. – 70 S.
2. Langewiesche, D. 1848 – ein Epochenjahr in der deutschen Geschichte? / D. Langgewische // Geschichte und Gesellschaft. –1999. – S. 613–625.
3. Lehmann, A. Von Menschen und Bäumen. Die Deutschen und ihr Wald / A. Lehmann. – Rowohlt, Reinbek bei Hamburg, 1999. – 275 S.
4. Mogk, E. Germanische Religionsgeschichte und Mythologie / E. Mogk. – Berlin/Leipzig, 1921. – 264 S.
5. Scheffer, F. Lehrbuch der Bodenkunde / F. Scheffer, P. Schachtschabel. – Spektrum, 1998. – 223 S.
6. Schmitz, F. Der Wald in Deutschland. Ausgewählte Ergebnisse der dritten Bundeswaldinventur / F. Schmitz. – GmbH, Berlin, 2016. – 52 S.
7. Waldwirtschaft 2020. Perspektiven und Anforderungen aus Sicht des Naturschutzes / Redaktion: J.A. Krüger. – NABU, Berlin, 2011. – 70 S.