Аннотация
Abstract
Einleitung
Kapitel 1 Das psychologische Geschlecht
Kapitel 2 Geschlechtsunterschiede in verbalen und Sprachleistungen
Zusammenfassung
Quellenverzeichtnis
Glossar
Аннотация
Реферат «Стилевые особенности общения лиц юношеского возраста с различными характеристиками психологического пола» состоит из введения, двух глав, заключения и списка использованных источников.
Во введении o значении пола в личности человека, приводятся виды пола.
В первой главе рассматривается понятие психологического пола, его особенности и процесс исследования данной категории в психологии.
Во второй главе рассмотрена речевые особенности представителей разного психологического пола, проанализированы стилевые особенности коммуникации.
В заключении сделаны выводы по теме реферата.
Abstract
Essay «Stilistische Merkmale der Kommunikation der Jugendlichen mit den unterschiedlichen Eigenschaften des psychologischen Geschlechts» besteht aus einer Einleitung, zwei Kapitel, einer Zusammenfassung und einem Quellenverzeichnis.
In der Einleitug erzählt über die Bedeutung des Geschlechts in der Persönlichkeit, gibt die Arten des Geschlechts an.
Das erste Kapitel behandelt das Konzept des psychologischen Geschlechts, seine Merkmale und den Prozess der Erforschung dieser Kategorie in der Psychologie.
Im zweiten Kapitel werden Sprachmerkmale von Vertretern der unterschiedlichen psychischen Geschlechts betrachtet und Stilmerkmale der Kommunikation analysiert.
Zusammenfassung enthaltet die Schlussfolgerungen nach dem Thema des Essays.
Einleitung
Das Geschlecht ist ein fundamentaler Kern unserer Persönlichkeit, den die meisten vom Kindesalter an als naturgegeben und unveränderlich empfinden. Eng verknüpft damit sind Stereotypen: Männer gelten unter anderem als stark und geltungsbewusst, Frauen als fürsorglich und mitteilsam. Auch wenn in der Realität viele Mädchen ebenso gut in Mathematik abschneiden wie Jungen – und sich Väter oft ebenso hingebungsvoll um ihre Kinder kümmern, wie es die Mütter tun.
Erst in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts kam mit dem Feminismus die Erkenntnis, dass die Rollenverteilung von Männern und Frauen keineswegs so naturgegeben ist, wie seit Jahrhunderten angenommen.
In der Persönlichkeilspsychologie wird zwischen dem genetischen, hormonellen, neuronalen und psychologischen Geschlecht unterschieden. Die ersten drei Arten des Geschlechts werden zu dem biologischen Geschlecht zusammengefasst. Dem gegenüber steht das psychologische Geschlecht. Auf der genetischen Ebene wird das Geschlecht allein durch das SRY-Gen3 bestimmt. Jedes Geschlecht hat mindestens ein X-Chromosom. Ist das zweite Chromosom ein Y-Chromosom, so wird die männliche Richtung vorgegeben. Ab etwa der siebten Woche nach der Zeugung führt das SRY-Gen zur Differenzierung der Geschlcchtsdrüsenanlagc, sodass die Produktion der männlichen Geschlechtshormone beginnt. Andernfalls würden sich aus den frühen Geschlechtsdrüsen die Eierstöcke entwickeln. Dieser Unterschied in der Hormonproduktion wird als hormonelles Geschlecht beschrieben. Im Verlauf der menschlichen Entwicklung können die hormonellen Unterschiede zu einer unterschiedlichen Gehirnentwicklung führen. Dies wird als neuronales Cieschlccht bezeichnet und wirkt sich besonders in der Pubertät aus. Diese neuronalen Unterschiede und kulturbedingten Geschlechterstercotypen führen dazu, dass sich das psychologische Geschlecht ausbildet. Das biologische und psychologische Geschlecht stehen daher in einer Wechselwirkung zueinander
Noch bevor ein Kind laufen und sprechen lernt, kann es Männer von Frauen unterscheiden und zum Beispiel eine weibliche Stimme einem weiblichen Gesicht zuordnen. Bis zu seinem dritten Geburtstag hat es begriffen, dass es selbst ein Junge oder
Kapitel 1 Das psychologische Geschlecht
Zwangsläufig schränkt die grobe binäre Konstruktion der Zweigeschlechtlichkeit den Blick auf den typischen Jungen oder das typische Mädchen ein und vernachläs¬sigt andere Eigenschaften. Für eine genderorientiertc Fragestellung, die nicht auf der biologischen Ebene stchenblcibcn möchte, bietet sich das Konstrukt »psycho¬logisches Geschlecht« zur Perspektiverweiterung an. Dieses aus der Psychologie stammende Konstrukt erlaubt differenzierte statistische Auswertungen jenseits des biologischen Geschlechts [3, p. 389]. Das psychologische Geschlecht ist kein äußeres Merkmal, sondern Ergebnis einer gelenkten Selbstbeschreibung, das deswegen auch als «Geschlcchtsrollen- Selbstbild» bezeichnet wird. Die unterschied¬lichen Erhebungsinstrumente gehen methodisch ähnlich vor: Die Befragten geben an. wie häufig sie eine Reihe von vorgegebenen Eigenschaften zu zeigen glauben. Die verwendete Eigenschaftsliste stammt aus Vortests, die Aufschluss darüber ga¬ben, welche Merkmale der Großteil einer Gesellschaft als «typisch weiblich» und «typisch männlich» ansieht. Somit macht das Konstrukt Aussagen darüber, wie stark das Geschlechtsbild einer Person an sozial geteilten Vorstellungen von Männ¬lichkeit und Weiblichkeit orientiert ist
[2, p. 153].
Die Vorstellungen zum psychologischen Geschlecht gehen auf die theoretische Annahme zurück, dass Maskulinität und Femininität nicht als die beiden Pole eines Eigenschaftskontinuums gedacht werden dürfen, sondern dass es sich um zwei voneinander unabhängig? (unipolare) Dimensionen handelt. D.h., im geschlechtsbezogenen Selbstbild eines Menschen sind die als feminin und maskulin geltenden Eigenschaf¬ten unabhängig voneinander, sodass eine Person z.B. durchaus beide Dimensionen als gleichermaßen stark oder schwach bei sich ausgeprägt beschreiben kann.
Bereits in den frühen 1970 Jahren formulierte Sandra Bern (1974) ihre «Gen- der Schema Theory» und entwickelte mit dem «Bern Sex-Role-Inventory» (BSRI) ein erstes Erhebungsinstrument, das den Anstoß zu einer intensiven Diskussion zum gender rote selfconcept gab. Allen Erhebungs¬instrumenten ist gemeinsam, dass sie mehrere Attribute umfassen, die zu einer bestimmten Zeit und in einer bestimmten Gesellschaft als typisch
Kapitel 2 Geschlechtsunterschiede in verbalen und Sprachleistungen
Geschlechtsunterschiede in verbalen und Sprachleistungen sind weniger ausgeprägt als jene zum räumlichen Denken. Tendenziell weisen Frauen bessere sprachliche Leistungen z.B. beim verbalen Gedächtnis auf. Die wenigen bildgebenden Untersuchungen dazu sind allerdings noch widersprüchlich. Ragland et al. zeigten 2001 in einer PET-studie, dass bessere verbale episodische Gedächtnisleistungen von Frauen insbes. beim freien Abruf vom gelernten Worten mit einem stärkeren zerebralen Blutfluss in mittle¬ren temporalen Himregionen einhergingen. In einer verbalen Arbeitsgedächtnisaufgabe waren trotz vergleichbarer Leistungen stärkere hämodynamische Antworten bei den Frauen in präfrontalen Arealen zu registrieren. Ebenfalls vergleichbare Leistungen zwischen Frauen und Männern, aber eine stärkere Aktivierung im parietalen und okzipitalen Himregionen bei Männern fanden Bell et al. in einer numerischen Arbeitsgedächtnisaufgabe [3, p. 391].
Neben dem verbalen Gedächtnis werden, wenn auch nicht unwidersprochen Ge-schlechtsunterschiede in Aufgaben zur Sprach Produktion, insbesondere in Wortflüssigkeits¬aufgaben beschrieben. Die Ergebnisse der bildgebenden Untersuchungen sind allerdings ebenfalls keineswegs eindeutig. So werden Ceschlechtsunterschiede beispielsweise sowohl mit stärkerer Bilateralität der Aktivierungsmuster bei Frauen als auch bei Männern beschrieben (Wilman, Dave, Silverstone, Shaywitz). Andere Autoren finden keine Differenzen in den neuronalen Aktivierungsmustem von Frauen und Männern (Weis). Eine neuere Arbeit betont auf der Basis ihrer Ergebnisse, dass zwar Geschlechtsdifferenzen auf der Gruppenebene zu finden waren, die allerdings auf der individuellen Ebene verschwanden (Kaiser, Kuenzli, Zappatore, and Nitsch). Sommer et al. finden in zwei Metaanalysen keine himfunktionellen Laterallsierungsdifferenzen zwischen Frauen und Männern bei verschiedenen Sprachaufgaben. In einer aktuellen Metaanalyse weist Wallentin darauf hin, dass in Studien mit wenigen Probanden (ca. 31 Probanden) eher Geschlechtsdifferenzen beschrieben werden als in Studien mit einem eher großen Stichprobenumfang (ca. 76 Probanden).
Zusammenfassung
Die Jugendsprache hängt noch von verschiedenen Aspekten ab, sowie: Geschlecht, Migration, Alter, soziale Herkunft, Region, Subkulturen. Das ist einer der wichtigsten Gründen der Vielfalt der Textformen und Lexik der Jugendsprache. Die meisten Ausdrücke der Jugendsprache sind aber sehr kurzlebig. So wurde früher zum Beispiel als Ausdruck hoher Zustimmung «knorke» gesagt, später kam «cool» oder auch «geil» auf. Auch ist Jugendsprache oft sehr provokant und beleidigend.
Jugendliche experimentieren mit der Sprache und benutzen sie kreativ, dieses wird in dem Transkript besonders deutlich: Sprachspiele sind besonders attraktiv (bekannte Wörter und Redensarten werden in neue Kontexte gestellt, und mit neuen Bedeutungen eingesetzt).
In der Jugendsprache sind die Strebungen der jungen Menschen zur Sprachökonomie, Spontanität, Kreativität, Direktheit, Freiheit und Ungezwungenheit zu sehen.
1. Athenstaedt, U. Gender Role Self-Concept and Leisure Activities of Adolescents / U. Athenstaedt, G. Mikula, C. Bredt. – Springer Science, 2009. – P. 399–409.
2. Kessler, H. Kurzlehrbuch Medizinische Psychologie und Soziologie / H. Kessler. – Georg Thieme Verlag, 2015. – 288 p.
3. Myers, D.G. Psychologie / D.G. Myers. – Springer-Verlag, 2015. – 1034 p.
4. Steins, G. Handbuch Psychologie und Geschlechterforschung / G. Steins. – Springer-Verlag, 2009. – 430 p.
5. Wedl, J. Teaching Gender? Zum reflektierten Umgang mit Geschlecht im Schulunterricht und in der Lehramtsausbildung / J. Wedl, A. Bartsch. – Bielefeld: transcript Verlag, 2015. – 563 p.